Zum zweiten Mal konnte durch eine finanzielle Förderung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks (DGJW) sowie des Fördervereins des Bergischen Weiterbildungskollegs eine Begegnung zwischen jungen Erwachsenen aus Griechenland und Deutschland stattfinden.
Der Besuch der griechischen Gruppe am Bergischen Weiterbildungskolleg bildete den Auftakt für ein Projekt zu den Orten der Demokratiegeschichte in Wuppertal und Thessaloniki.
Bei herrlichstem Wetter reisten die Gäste Mitte März an und trafen schon am ersten Abend auf die deutschen Teilnehmenden. Nach einem anregenden Austausch im Englischunterricht, den Lehrer Christoph Scheuß initiierte, bot das gemeinsame Abendessen weiteren Raum zum Kennenlernen in einer bereits so vertraut wirkenden Atmosphäre.
Für die folgende Tage hatten die Lehrkräfte Götz Traubert-Wünsche und Christian Cirkel ein abwechslungsreiches Programm organisieren können. Demokratie(geschichte) erlebbar machen stand dabei im Vordergrund.
Bei einem Treffen mit Oberbürgermeisterin Miriam Scherff hatten die deutschen und griechischen Studierenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und aktuelle Herausforderungen der Stadt Wuppertal zu diskutieren. Die offene und zugewandte Art der Oberbürgermeisterin ermöglichte einen angenehmen und erkenntnisreichen Austausch.
Weitere Programmpunkte folgten wie der Besuch der Barmer Theologischen Erklärung, das Gebäude und die Ausstellung der Konsumgenossenschaft Vorwärts sowie eine Entdeckung der kolonialen Spuren in Wuppertal bei einer Führung des Vereins Decolonize Wuppertal e.V.
Auch die gemeinsame Erkundung von Wuppertal und der bergischen Region stand auf dem Programm: eine erneute Beteiligung am Wupperputz und das gemeinsame Müll sammeln förderte den Zusammenhalt der Gruppe und ermöglichte einen gemeinsamen Nachmittag im Zoo Wuppertal.
Bei einer Führung auf Schloß Burg mit anschließender Seilbahnfahrt erhielten die Teilnehmenden einen spannenden und kurzweiligen Einblick in die Geschichte der Region.
Wieder einmal waren schnell die sieben Tage vergangen und die griechische Gruppe trat die Rückreise nach Thessaloniki an. „Wir haben eine neue Kultur kennengelernt und die Zeit sehr genossen“, resümierten die Teilnehmenden, die mit vielen neuen Eindrücken, Anregungen und Erinnerungen im Gepäck zurückkehrten.
Die griechischen Lehrkräfte der Partnerschule EPAL Evosmos und des Bergischen Weiterbildungskollegs freuen sich nun auf die zweite Projektphase Anfang Oktober in Thessaloniki und ebenso darauf, die deutsch-griechische Freundschaft mit gemeinsamen Erlebnissen zu fördern.
(Text: Cir)
Fotos: Cir
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